Allgemeine Seminare für Pflege, Betreuung und Therapie
Aufbauseminar Unterstützte Kommunikation
Beschreibung
Dieses Seminar bietet MitarbeiterInnen aus dem Bereich Unterstützte Kommunikation die Gelegenheit, eigene persönliche Erfahrungen aus ihrer Arbeit mit anderen KollegInnen auszutauschen bzw. zu reflektieren und zugleich neue Konzepte kennen zu lernen. Alle TeilnehmerInnen werden daher gebeten, entsprechendes Video- und Kommunikationsmaterial (Videoausschnitte, Fotodokumentationen, Tagebücher, Ich-Bücher, Geräte, Bild- oder Fotokarten usw.) aus ihrer Arbeit mitzubringen. Ziel des Seminars ist es, neue Diagnostikverfahren bzw. Interventionsmethoden kennen zu lernen und Reflexion und Supervision eigener Erfahrungen aus dem UK-Bereich durchzuführen.
Inhalte
Diagnostik mit der Triple C-Checkliste aus Australien(The Triple C, Checklist of Communication Competencies) Der Triple C ist ein Diagnostik-Instrument zur Einschätzung der kommunikativen Fähigkeiten einer Person. Er wurde vom Team der Spastic Society in Victoria / Australien entwickelt. Der Triple C unterscheidet zwischen Personen die nicht intentional und Personen die intentional kommunizieren. Mit Hilfe verschiedener Einschätzungsbögen werden die Kompetenzen auf einer Checkliste markiert. Ein begleitendes Video zeigt anschauliche Beispiele aus der Praxis.
COCP-Programm aus Holland Das COCP-Programm aus Holland ist ein Partnertrainingsprogramm. Es zielt darauf ab, dass die Kommunikationspartner bestimmte Partnerstrategien beachten lernen und die Person ausreichend Gelegenheit für Kommunikation im Alltag geben. Das COCP-Programm wird in dieser Fortbildung durch Folien und Videobeispiele vorgestellt. Talking Mats aus Schottland Talking Mats wurde von Joan Murphy entwickelt. Ein ausgewähltes Thema wird durch einen Wortschatz aus einzelnen Symbolkarten dargestellt und auf einer Fußmatte ausgelegt. Durch verschiedene Videobeispiele wird das Thema praxisnah vermittelt. Kern- und Randvokabular Neuere Untersuchungen bestätigen, dass 80 % des Gesprochenen Wörter aus dem Kernvokabular (Baker 2000) sind, unabhängig von den Themen oder vom Alter der Sprecher. Auch für Kommunikationsoberflächen können diese neuen Erkenntnisse in Form von Kern- und Randvokabular umgesetzt werden.
Zielgruppen
MitarbeiterInnen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich, Grundlegende Kenntnisse im Bereich Unterstützte Kommunikation sind erforderlich!
Termin
am 21.06.2010 von 09:00 bis 17:00 Uhr und 22.06.2010 von 09:00 bis 17:00 Uhr