Integrative BeschäftigungWas ist Integrative Beschäftigung?
Unter Integrativer Beschäftigung werden nach dem OÖ. Chancengleichheitsgesetz alle Maßnahmen der „Fähigkeitsorientierten Aktivität“ verstanden, die außerhalb von Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung bei Kooperationsbetrieben erfolgen.
Die Suche nach Partnerbetrieben wie Firmen und öffentliche Einrichtungen sowie die Auswahl der Beschäftigungsplätze wird ganz gezielt gesteuert. Die Arbeitsangebote richten sich ganz an den individuellen Lebensvorstellungen und Möglichkeiten der Betroffenen aus. Sie zielen auf die Teilhabe an alltäglichen Lebenswelten und Kontaktmöglichkeiten mit Personen, die nicht beeinträchtigt sind, ab.
Bei Integrativer Beschäftigung handelt es sich um kein Dienstverhältnis! Das Ausmaß und die Form der Tätigkeit werden zwischen allen Beteiligten individuell abgestimmt. Ziel ist ein geregelter Tagesablauf, der Sinn und Selbstwert geben soll.
Basis für die Integrative Beschäftigung ist eine Kooperationsvereinbarung, die nach einer erfolgreichen Probephase abgeschlossen wird. Das integrative Beschäftigungsverhältnis ist nach Absprache lösbar. Von der Trägereinrichtung assista wird eine Versicherung für Sach- und Personenschäden bereitgestellt. Vom Kooperationspartner müssen Maßnahmen zum ArbeitnehmerInnenschutz eingehalten werden.


Der Kooperationsbetrieb ...
Ihr Beitrag
Die Menschen mit Beeinträchtigung erhalten für die Beschäftigung von assista eine Leistungsanerkennung. assista verrechnet nach Vereinbarung mit den Kooperationspartnern erbrachte Leistungen nach Stückzahl, Produktionseinheit oder pauschal.
Ihr Nutzen
Ein Unternehmen braucht sein soziales Engagement nicht vor der Öffentlichkeit verbergen. Im Gegenteil: Soziales Engagement zu zeigen, kann durch fachgemäße Öffentlichkeitsarbeit das Unternehmensimage wesentlich verbessern. Außerdem stellt die Integration von Menschen mit Beeinträchtigung eine Bereicherung der Unternehmenskultur dar. In vergleichbaren Projekten zeigte sich, dass sich die soziale Kompetenz der MitarbeiterInnen maßgeblich verbesserten.
Beispiele integrativer Beschäftigungsformen:
- Einfache Arbeiten und Hilfsdienste
- Kleinteilmontage-, Sortier- und Komplementierungsarbeiten
- Tätigkeiten in Archiven und Bibliotheken (Digitalisierung, Adresseneingaben, etc.)
- EDV- und Telefondienste
- Hilfsdienste in Museen und Tierparks (Kassa, Führungen, Aufsicht, etc.)
- Post-, Boten- und Einkaufsdienste innerhalb Ihres Unternehmens / Ihrer Organisation
- Reinigungs- und Mülltrennarbeiten
- Seniorenschulung im Bereich der Mediennutzung
- Bewusstseinfördernde Angebote in Schulen
Die KlientInnen werden beim Erlernen der Tätigkeiten von assista unterstützt.
Integrative Beschäftigungsmöglichkeiten sind verfügbar in den Regionen:
Vöcklabruck, Information bei Herrn Bernhard Tilg
Wels, Information bei Herrn Michael Aichberger
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