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  • Wie organisiere ich die Pflege meiner Angehörigen?
  • Wo erhalte ich brauchbare Informationen?
  • Tipps und Tricks für pflegerisches Wissen und Fertigkeiten

Infos zu Beginn der Pflege

Die Pflege eines Angehörigen kommt oft überraschend. In der ersten Betroffenheit bleibt kaum Zeit die Situation zu betrauern. Plötzlich sind rasches Handeln und Organisieren gefordert.

Viele Fragen und Entscheidungen kommen auf einen zu, denen man sich stellen muss:

• Wie viel Pflegeaufwand kommt auf mich als Pflegenden zu?

• Wie viel Zeit benötigt die Betreuung?

• Welche Hilfsmittel gibt es und welche Unterstützungen, finanzielle oder rechtliche, werden angeboten?

Demenz

Demenz bezeichnet eine Mehrzahl von unterschiedlichen Krankheitsbildern und Symptomen. Die Diagnose durch den Facharzt ist aber oft für die Angehörigen der Beginn eines sehr herausfordernden Prozesses.

  • Wie kann Beziehung und Kommunikation mit Demenzbetroffenen gelingen?
  • Wie können Angehörige umgehen mit den nachlassenden Fähigkeiten des Betroffenen, wie ihn verstehen und mit ihm zufriedenstellend in Kontakt sein trotz der eigenen Trauer und des eigenen Schmerzes?
  • Wie umgehen mit seinem veränderten Verhalten?

Zu finden in Halle 20, Stand C399
Erreichbar an allen 3 Messetagen ohne Voranmeldung & Kosten!

In Kooperation mit

Selbstsorge und Psychohygiene

Für die Angehörigen der Betroffenen stellt die Bewältigung der Pflege eine erste große Herausforderung dar und nimmt sehr viel Raum ein. Die veränderten Beziehungsdefinitionen machen den betreuenden und pflegenden Angehörigen gleichermaßen zu schaffen: So fällt es nicht leicht zu begreifen, dass der Partner auf einmal nicht mehr als Gesprächspartner und als Stütze erlebt wird, sondern als hilfsbedürftig.

Um im ganzheitlichen Sinne gesund zu bleiben, braucht es deshalb für die betreuenden und die pflegenden Angehörigen:

  • rechtzeitige externe Hilfe und Unterstützung,
  • die Erhaltung des sozialen Netzwerkes und einen guten Umgang mit dem eigenen Bedürfnissen,
  • das Bearbeiten von Konflikten in Beratung oder Therapie.

Pflegerisches Wissen und praktische Fähigkeiten

Plötzlich ist alles anders. Der Partner/Familienangehörige/Nachbar benötigt bei alltäglichen Aktivitäten Unterstützung, wie z. B.  Essen, Trinken, Ausscheidung, Körperpflege. Jede Unterstützung und Aktivität ist mit Bewegung verbunden.  

  • Wie erfahren Sie für sich, ihre Unterstützungsangebote?
  • Sind Sie körperlich be- oder überbelastet?
  • Nehmen Sie Spannungen und vielleicht sogar teilweise Schmerzen wahr?
  • Stellen Sie sich die Frage, gibt es vielleicht auch eine andere Möglichkeit dies zu tun?
  • Erfahre ich ihm Tun Grenzen?

Programm

Vormittag

Individuelle praktische Erfahrungen wie Unterstützungen im Rahmen der Mobilisation, Mikropositionierung, Positionsunterstützung beim Essen

DGKP Brigitte Käferböck 


Bedarfsorientiert je nach Anfrage

DGKP Brigitte Käferböck 

Nachmittag

Individuelle Beratung und Information z.B. über Stammtisch für Pflegende Angehörige, Unterstützungsmöglichkeiten nach dem Krankenhausaufenthalt, ...


Entlassungsmanagement und Beratung

DGKP Elfriede Brückler, Ursula Mikulaschek, DGKP Astrid Pillmair, DGKP Katrin Krichbaumer 

Die praktischen Schulungen werden von der Pflegewerkstatt für pflegende Angehörige durchgeführt:

Zu finden in Halle 20, Stand C398
Erreichbar an allen 3 Messetagen ohne Voranmeldung & Kosten!