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Eröffnung (Mittwoch - 10:00)

Am Mittwoch, 25. April 2018, findet die Eröffnung der integra® mit zahlreichen Ehrengästen und unterhaltsamen Aktionsprogramm auf der ORF-Bühne statt. 

Musikalische Unterstützung liefert die Band "Funky Jazz Lounge". Hier geht es zur Website der steirischen Jazzpop Band.

Ehrengäste der integra® Eröffnung:

  • Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer, MBA
  • Bürgermeister der Stadt Wels Mag. Dr. Andreas Rabl
  • AK Präsident Dr. Johann Kalliauer
  • Gabriele Huber, Geschäftsführung assista

Die Moderation übernimmt, wie schon bei der integra 2016, Herr Mag. Roland Huber (ORF OÖ).

Wir freuen uns jetzt schon auf Ihr Kommen!

Partner-Hunde (täglich)

Partner-Hunde® sind speziell ausgebildete Hunde für RollstuhlfahrerInnen, gehörlose Menschen, Diabetiker, Kinder mit Autismus oder Entwicklungsverzögerungen. Neben „technischen“ Hilfeleistungen, wie dem Aufheben heruntergefallener Gegenstände, dem Öffnen und Schließen von Türen, Drücken von Lichtschaltern etc., sind es vor allem die Freude am Partner, das erhöhte Selbstwertgefühl, die Lebensfreude & Selbständigkeit, die dem Besitzer eine stark gesteigerte Lebensqualität bringen.

Wheelchair Dance Sport Team Austria (Mittwoch - Eröffnung und Nachmittag)

Dancing Stars auf Rädern

Das österreichische Nationalteam Rollstuhltanzsport wird auf der integra 2018 mit Sanja Vukasinovic (WCDS Salzburg; Vize-Europameisterin 2016 und WM-Vierte 2017 im Freestyle), Brigitte Kröll (VRDD Wien) und Robert Pleininger (WCDS Salzburg) wieder ein cooles Showprogramm zu heißen lateinamerikanischen Rhythmen präsentieren. Die SportlerInnen des Wheelchair Dance Sport Team Austria zeigen einen kleinen Ausschnitt aus ihren Wettkampfprogrammen in der Disziplin Single.

Buchpräsentation "Aufgeben - was ist das?" (Mittwoch)

Ein klares Ja zum Leben

Es kam aus dem Nichts! Esteban Luis Grieb war keine 20 Jahre alt, als er immer mehr die Kontrolle über seinen Körper verlor. Anfang 1999, mit 22 Jahren, erhielt er die niederschmetternde Diagnose: Friedrich-Ataxie, eine degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems. Seit dem 27. Lebensjahr ist er auf den Rollstuhl angewiesen.

Esteban Luis Grieb lässt sich von seiner Krankheit nicht unterkriegen. Er reist gern und hat einen großen Freundeskreis. Auch der Sport gibt ihm Berge, früher war er äußerst aktiv und erfolgreich. Nach wie vor organisiert er das internationale 3x3 Basketball-Turnier am Resthof in Steyr. Sein Motto: Leben ist Bewegung! In seiner beeindruckenden Biografie schildert er alle Höhen und Tiefen seines Lebens, immer positiv, nie verbittert. In jeder Zeile kommt seine Freude am Leben zum Ausdruck. Ein Buch, das Mut macht und mehr Verständnis für Menschen mit Beeinträchtigungen schafft.

ibi - ich bin ich (Mittwoch)

Anna Loderbauer ist Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin. Sie unterrichtet seit sie 16 Jahre alt ist Menschen im Tanzen. Seit 2013 unterrichtet sie im Tanzforum Pinsdorf Kinder und Erwachsene mit Beeinträchtigung. Nici Kaser ist diplomierte Behindertenpädagogin und arbeitet bei der Miteinander GmbH Gmunden in der mobilen Betreuung. Seit 2014 organisiert sie gemeinsam mit Anna die Tanzgruppe, seit 2016 die Tanz & Theater Gruppe.

Gemeinsam gründeten sie ibi – ich bin ich, welches als Ziel hat gemeinsam integrative Freizeitveranstaltungen anzubieten. Es werden wöchentliche Angebote gesetzt wie die Tanzgruppen und die Tanz- & Theatergruppe, sowie regelmäßige Veranstaltungen wie die Disconight und zahlreiche einmalige Veranstaltungen wie Selbstverteidigungskurs, Trommelworkshop, Kartrennen, Aufklärungsworkshops uvm.. Es ist ihnen ein Anliegen Menschen mit Beeinträchtigungen zusammenzubringen, denn nur gemeinsam sind wir stark.

Beide sind ehrenamtlich tätig und organisieren diese Veranstaltungen über den Miteinander Freizeitclub Gmunden und das Tanzforum Pinsdorf.

Nähere Infos gibt es unter www.ibi-ichbinich.at 

Best Practice: Das Umdasch Haus Amstetten (Mittwoch)

Ein Leben in Würde zu ermöglichen – das hat im Hilde Umdasch Haus oberste Priorität. Unser größtes Anliegen ist es, alles zu tun, um Menschen mit einer lebensverkürzenden Diagnose bis zuletzt Lebensqualität zu ermöglichen. 

Unser Fokus liegt nicht auf Krankheit & Diagnose, sondern auf dem Menschen, dem sozialen Gefüge & dem Leben selbst. Normalität spielt eine wichtige Rolle in unserer Einrichtung. Diese Grundhaltung beruht auf der Eden-Alternative. Unabhängig des kulturellen, gesellschaftlichen, weltanschaulichen & religiösen Hintergrundes betreuen wir alle BewohnerInnen & deren Angehörige gleichwertig. Unser Tun ist auf eine lebensbejahende Grundidee fokussiert. 

Wichtig ist uns ebenfalls die Integration des sozialen Umfeldes der jeweiligen BewohnerInnen. Diese wird in das Betreuungskonzept involviert & soll weiterhin eine bestehende Kraft & Ressource sein. Durch dies können wir eine ganzheitliche Pflege & Betreuung gewährleisten & eine unterstützende Nähe für unsere BewohnerInnen & Angehörigen bieten.

Funky Jazz Lounge (Mittwoch - 14:45)

Funky Jazz Lounge der Name ist Programm. Lounge Musik vom Feinsten. Unvergessliche Melodien werden von den Musikern aus Deutschlandsberg Amadeus Lechner (drums), Paul Diwiak (bass) und Peter Weiss (keyboard) interpretiert. Johann Lechner ergänzt das Trio am Alt Saxophon mit Melodien, die jeden begeistern, in einem angenehmen chilligen Stil.
Johann Lechner ist seit 20 Jahren im Rollstuhl und ist Songwriter und Komponist, der schon Lieder beim Grand Prix der Volksmusik z.B. mit Leona & Swen dabei hatte. Er komponierte für die Firma Sorger zur 100-Jahrfeier einen Jubiläums-Marsch der von 100 Blasmusikern gleichzeitig gespielt wurde. Weiters gibt es vom ihm als Saxophonist viele Tonträger die auf CD und im Netz erhältlich sind. Von Johann Lechner wurde auch die „Selbstbestimmt Leben Hymne“ getextet und komponiert. Sie wurde im Rahmen der 5 Jahr Feier des Vereins „ Selbstbestimmt Leben Steiermark“ uraufgeführt.  Bei der Integra Messe Wels wird sie zur Eröffnung präsentiert und live gesungen und gespielt. Hans Lechner spielt nicht nur Saxophon sondern auch Gitarre und singt dazu. Die Band „ Funky Jazz Lounge“ wird ihn dabei begleiten.

billitii App (Mittwoch & Donnerstag)

BiLLiTii vernetzt - Erfahrungsaustausch von Menschen mit ähnlichen Bedürfnissen

Durch einen CHAT in Form einer APP vernetzt BiLLiTii Menschen mit ähnlichen Beeinträchtigungen und Interessen, sowie deren Familien, Freunde und alle Interessierten. Fragen werden direkt mit Push Notifcations an andere User ausgespielt. Ein Chat Bot liefert zusätzlich vertiefende Informationen. Spezifische Fragen können so SCHNELL und UNKOMPLIZIERT beantwortet werden.

BiLLiTii informiert – Information rund um das Thema Beeinträchtigung 

BiLLiTii SAMMELT interessante NEUIGKEITEN UND INFORMATIONEN und stellt sie dem User strukturiert und übersichtlich zur Verfügung. 

VR4Therapy (Mittwoch & Donnerstag)

Schätzungen zufolge leben derzeit 130.000 Menschen mit Demenz in Österreich, Tendenz steigend. Das Forschungsteam des Konsortiums aus Netural GmbH, Caritas und  Fachhochschule Linz geht seit Oktober 2017 der Frage nach, welche Rolle Virtual Reality-Anwendungen für die Erinnerungspflege an Demenz erkrankter Personen einnehmen können. 

SMART Care Control: Die digitale Zukunft der Pflege (Donnerstag)

Arbeitserleichterung im Pflegealltag durch datenbasierte, intelligente Unterstützung – das ist die Idee hinter SMART Care Control: Moderne Pflegebetten wie das practico alu SCC registrieren beispielsweise kontinuierlich, wie sich Bewohner im Bett bewegen. Pflegekräfte erkennen so auf einen Blick, ob ein Bewohner zur Dekubitusprophylaxe umgelagert werden sollte, oder ob er nachts ausreichende Eigenbewegungen vollführt und nicht gestört werden muss. Das von der Hermann Bock GmbH (www.bock.net / www.smartcarecontrol.com) entwickelte System SMART Care Control sendet die Daten aus dem Pflegebett direkt aufs Smartphone der Pflegekraft – und zwar in Echtzeit.

Für die weltweit einzigartige Innovation ist das familiengeführte Unternehmen aus Verl (Deutschland) jüngst mit dem OWL-Innovationspreis "Zukunft gestalten" ausgezeichnet worden.

Digitale Technik im Bett hilft, den Pflegealltag in Zeiten von Personalmangel effizienter, ökonomischer zu gestalten und die Pflegequalität zu verbessern, damit sich Pflegekräfte wieder auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren können: auf die eigentliche Pflege. Weiterlesen..

Netzwerk GEHIRN (Donnerstag)

Schädel-Hirn-Trauma. Schlaganfall. Hypoxie. Tumor oder Entzündung.

Diese Erkrankungen können zu komplexen Schädigung des Gehirns und bei jeder Person zu ganz individuellen Folgen führen. Diese Folgen betreffen nicht nur Funktionen wie Gehen, Essen, Sehen oder Reden. Sie wirken sich in vielen Fällen auch auf Fähigkeiten wie das Gedächtnis, die Ausdauer, die Handlungsspannung und nicht zuletzt auf die Steuerung des Gefühlslebens aus. Es kann bis hin zu Persönlichkeitsveränderungen kommen: nach Schädigungen des Gehirns ist eben nichts mehr wie es war. Betroffene und Angehörige stehen vor immensen Veränderungen und müssen sich neuen Herausforderungen stellen.

Unser Video macht einige dieser Veränderungen deutlich: https://vimeo.com/138565635.

Allein gelassen…

Was fehlt, sind Unterstützungsangebote. Sowohl für Betroffene, als auch für Angehörige. Man fühlt sich so allein gelassen. Es gibt keine «Lebensräume» für diese Gruppe von Menschen. Der Weg durch den Behördendschungel auf der verzweifelten Suche nach Hilfe endet nicht selten mit emotionaler und materieller Entkräftung. Weiterlesen..

Geschmeidige Köstlichkeiten mit Claudia Braunstein (Donnerstag)

Claudia Braunstein lebt in Salzburg und schreibt seit 2012 aus eigener Betroffenheit barrierefreie Rezepte für Menschen mit Kau- und/oder Schluckstörungen. Seit 2014 empfiehlt sie auch Lokale, die barrierefreie Gerichte anbieten auf ihrem Food Blog Geschmeidige Köstlichkeiten.  Auf ihrem zweiten Blog geht es verstärkt um Reisen mit Dysphagie, die oft aufwändig geplant werden müssen.

Auf claudiaontour.com erzählt sie Geschichten von unterwegs und dem Alltag mit Behinderung. 

FAIR FÜR ALLE (Donnerstag und Freitag)

FAIR FÜR ALLE – das Zertifikat zur Steigerung von Barrierefreiheit ist da!

Mehr als 20 österreichische Behindertenorganisationen haben in den letzten zwei Jahren am Zertifikat FAIR FÜR ALLE gearbeitet. Es ist ein Managementsystem zur Steigerung von Barrierefreiheit. Damit ausgezeichnete Unternehmen und Organisationen vermitteln nach Innen und Außen: „Wir wollen Menschen mit Behinderungen den Zugang zu unseren Gütern und Dienstleistungen ermöglichen und Diskriminierungen verhindern. Dazu arbeiten wir kontinuierlich und systematisch am Abbau von Barrieren.“

Wie bekomme ich als Unternehmen oder Organisation das Zertifikat FAIR FÜR ALLE? Wie erleichtert mir als Kundin oder Kunde mit Behinderung das Zertifikat das Leben?

Infos zu FAIR FÜR ALLE - auf der ORF Bühne am 26.4. um 10:30 und 27.4. um 12:15

Weitere Infos am Integra-Messestand des Österreichischen Behindertenrates, unter www.fairfueralle.at/ und per Mail an: fairfueralle@remove-this.behindertenrat.remove-this.at

ATMOS (Donnerstag und Freitag)

Von Coop Himmelb(l)au als biomechanischer Musentempel konzipiert, ist das Selfness Resort ATMOS durch räumliche und klimatische Rahmenbedingungen kreativitäts- und gesundheitsfördernd. Neben der Funktion als Inspirationsquelle und Erholungsort für Familien, Unternehmen und Urlaubsgäste soll hier an der unheilbaren Krankheit Mukoviszidose geforscht werden, um sie innerhalb von zehn Jahren auszumerzen. Bis dahin verschafft ATMOS Betroffenen Linderung, indem sie hier mit ihren nächsten Angehörigen unentgeltlich Urlaub machen können und einen Ort zum Durchatmen finden. ATMOS ist eine Stadt der Lüfte – auch für jene, denen die Luft zum Atmen oft fehlt.

Weitere Infos: www.atmos-resort.com

Als Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden der Tabakfabrik Linz lenkt Chris Müller seit 2012 die Geschicke des Vorzeige Brownfield Re-Development Projektes in der Oberösterreichischen Landeshauptstadt. Davor war er Intendant des Theater Hausruck und zog als Stagemanager und Bandleader durch Berlin und andere Städte. 2010 diagnostizierte man bei seiner Tochter den unheilbaren Gendefekt Mukoviszidose – die häufigste Erbkrankheit der europäischen Bevölkerung, die bislang eine Lebenserwartung von maximal 40 Jahren zulässt. Seither engagiert er sich im Kampf gegen die Krankheit. 2016 gründete er mit Wolf D. Prix von Coop Himmelb(l)au die CMb.industries GmbH, mit der er sich – neben seiner Tätigkeit in der Tabakfabrik Linz – dem Bau von ATMOS widmet.

LIFEtool (Freitag)

Assistierende Technologien und Unterstützte Kommunikation für Menschen mit Beeinträchtigungen und Menschen im Alter

Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen!
LIFEtool hilft – seit 20 Jahren

Stellen Sie sich vor: Sie sind durstig und können sich kein Glas Wasser bestellen, weil sie nicht sprechen können. Oder: Sie haben Bauchschmerzen und können nicht sagen, wo es genau wehtut. Niemand versteht Ihre Gesten oder Sie werden falsch verstanden.

In Österreich leben ca. 60.000 Menschen mit eingeschränkter Lautsprache. Wie wir alle, haben auch sie viel zu sagen, denn Kommunikation ist ein Menschenrecht! Kommunikation, die gelingt, macht glücklich und wenn sie nicht gelingt, ist das frustrierend für die Betroffenen und ihr Umfeld.

LIFEtool hat sich das Ziel gesetzt, mit dem Einsatz von „Lebenswerkzeugen“ in Form von Assistierenden Technologien und der (Computer) Unterstützten Kommunikation die Lebensqualität für Menschen mit fehlender Lautsprache und Menschen mit körperlicher Behinderung sowie Menschen mit Lernbeeinträchtigung zu erhöhen. Es gibt eine Fülle an Hilfsmitteln, die bei der Kommunikation unterstützen. Technik kann helfen, aber nur dann, wenn sie sich dem Menschen und seinen individuellen Bedürfnissen anpasst. Und genau das macht das gemeinnützige Unternehmen LIFEtool aus Linz.

Flying Edis (Freitag)

Die Flying Edis aus Ebensee sind eine besondere Akrobatikgruppe in Bezug auf Vielfalt und Integration. Ihr Gesamtwerk – und als solches sind die Darbietungen der Turngruppe zu sehen – soll über die Schwierigkeiten und Handikaps einzelner hinwegsehen und die Gemeinsamkeit zum Ausdruck bringen. Die TurnerInnen arbeiten miteinander – einer für alle und alle für einen.

Gehirn-Computer-Schnittstellen by Gtec (Freitag)

Die sogenannte „Brain-Computer Interface“  Technologie – also Gehirn-Computer Schnittstellen – werden seit mehreren Jahren in der Forschung untersucht.  Die Brain-Computer-Interface Technologie ist eine Verbindung zwischen Gehirn und Computer, wodurch die Steuerung eines externen Systems durch die Messung der Gehirnaktivitäten ermöglicht wird, ganz ohne dem Einsatz des peripheren Nervensystems bzw. der Extremitäten. Aktuell kann diese Technologie für die Anwendung mit Patienten erfolgreich verwendet werden.

recoveriX ist das erste motorische Rehabilitationssystem mit neurologischen Rückmeldungen für Schlaganfallpatienten. Es kombiniert drei Therapieansätze, die bereits erfolgreich in der motorischen Rehabilitation angewendet werden. Diese drei Rehabilitationsansätze unterstützen das Gehirn neue Wege zu finden, um eine selbständige Bewegung wieder durchzuführen

mindBEAGLE basiert auch auf Brain-Computer Interface Technologie für eine schnelle und einfache Beurteilung von PatientInnen mit Bewusstseinstörungen. Die fehlende Rückmeldung von PatientInnen macht es extrem schwierig, den Zustand einzuschätzen. Mit mindBEALGE erhalten Ärzte und Familienangehörige neue Einblicke über das Ausmaß der Wahrnehmung und des Bewusstseins von PatientInnen in Zuständen wie z.B.: Koma, Syndrom reaktionsloser Wachheit, minimaler Bewusstseinszustand oder dem Locked-In Syndrom.

Überraschungsei - Lesung von Franziska Ottlik (Freitag)

Eine junge Frau, die nicht sprechen kann – und doch voller Worte ist …Erst seit ihrem 16. Lebensjahr spricht Franziska Ottlik über eine Schreibhilfe FC (facilitated communication). Bis dahin wusste niemand, welch wunderbar dichterisches Talent die heute 23-Jährige besitzt.Nun ist ihr erstes Buch „Überraschungsei“ erschienen, ein Gedichtband mit circa 150 ganz besonderen Texten, die anecken, berühren, Horizonte erweitern, nachdenklich machen oder den Leser zum Schmunzeln bringen. Die Gedichte handeln von den schönen Seiten des Menschseins, von Liebe und Freundschaft, von Stärke und Selbsterkenntnis. Der Leser muss sich aber auch einlassen auf teilweise aufrüttelnde und tabulose Themen wie Behinderung, Hässlichkeit, Selbstzweifel oder Wut. Und erkennt sich vielleicht ein Stück weit selbst wieder.

Franziska Ottlik hat eine linksbetonte Cerebralparese (= Spastik), Epilepsie und eine Kommunikationsbeeinträchtigung – sie hat große Probleme mit der Laut- und Wortbildung. In ihrer Kindheit verbrachte sie viel Zeit in Therapien und die Krankenhausaufenthalte haben Spuren hinterlassen.
Bis zur Entdeckung der Möglichkeit, mit fc zu schreiben, hatte kein Therapeut oder Lehrer bemerkt, wie intelligent Franziska und wie lernfähig sie auf ihre Art ist. Denn erst durch die Entdeckung der Möglichkeit mit fc zu schreiben, konnte sich Franziska verständlich machen und kommunizieren. Sie ist bei allen Verrichtungen des täglichen Lebens stets auf Hilfe ihrer Assistenz angewiesen.

Sie engagiert sich ehrenamtlich im Sozialkaufhaus contact Augsburg und beschäftigt sich mit dem Schreiben. Seit 2013 ist an jedem Freitag ihr kreativer Arbeitsplatz in der Redaktion des Augsburger Familienmagazins liesLotte. Hier dichtet und schreibt sie und nutzte die letzten vier Jahre, um Texte für ihr eigenes Buch zusammen zu stellen. Ihr Buch wurde ehrenamtlich vom Team der liesLotte-Redaktion gestaltet und mitorganisiert.

ÖBSV Spitzensportler (täglich)

Details folgen.

top.aktuell - innovative Produktpräsentationen (täglich)

Verschiedenste Unternehmen der Branche präsentieren ihre aktuellsten Produkte und Innovationen. Mit dabei sind unter anderem Hermann BockMedi-m und ottobock.